Der asiatische Ansatz für die Gesundheit

Wenn die Menschen der westlichen Industrienationen etwas von den Kulturen Asiens lernen können, dann ist es die Gesunderhaltung von Körper und Seele. Denn dies ist in zahlreichen Kulturen Asiens fest integriert, oftmals in Verbindung mit den religiösen Ansichten. Körper und Geist in Einklang bringen, und mit einem guten und gesunden Leben sich auf das Nächste vorbereiten. Die medizinischen Ansätze in Asien entspringen der Natur. Zwar ist dies auch in Europa so, jedoch wird er kaum noch praktiziert. Homöopathie hat lediglich in einer kleineren Nische seinen Platz gefunden und kann als Trend angesehen werden, die Schulmedizin basiert jedoch auf chemisch erzeugten Medikamenten. In den meisten Ländern Asiens hingegen ist Medizin, die auf naturheilkundlichen Erkenntnissen beruht, weit verbreitet und wird von dem Großteil der Bevölkerung akzeptiert und praktiziert.

Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) ist der weltweit am meisten verbreitete Ansatz. Der Kern ist die Arzneitherapie. Der Fundus einer chinesischen Apotheke umfasst rund 515 Substanzen, die meisten davon sind pflanzlicher Natur. Je nach Diagnose und empfohlener Medikamentation wird aus mehreren Bestandteilen die Arznei zusammen gemischt. Diese Mixtur kocht der Patient dann zu Hause ab und nimmt sie zu sich. Ein weiterer Pfeiler der TCM ist die Akupunktur, die auch in deutschen Arztpraxen zunehmend praktiziert wird. Auch Massagetechniken wie „Shiatsu“ und Bewegungsübungen wie „Qigong“ gehören zum Gesamtkonzept der traditionellen chinesischen Medizin. Bei diesem Konzept stehen schonende Heilmethoden und Verfahren im Vordergrund, um die Gesundheit zu erhalten und wieder herzustellen.

Auch Indien hat eine lange Geschichte der Medizin, bei der die Erhaltung der Gesundheit im Vordergrund steht. Ayurveda ist in unseren Breitengraden lediglich im Wellness – Bereich ein gängiger Begriff, in Indien jedoch stellt sie ein übergreifendes Konzept für die Gesundheit dar. Ayurveda verfolgt einen ganzheitlichen Anspruch. Heißt, es konzentriert sich nicht nur auf den gesunden / kranken Körper, sondern bezieht auch die Seele und den Geist mit ein. Ein weiter wichtiger Punkt ist die richtige Ernährung, für die es festgelegte Regeln gibt.